Leistung
TecDoc & TAF
Wer Fahrzeugteile verkauft, arbeitet mit TecDoc-Daten. Wer eigene Marken führt, muss sie auch liefern – im TAF-Format, nach einer umfangreichen Spezifikation mit einer Vielzahl von Satzaufbauten. Eine zurückgewiesene Lieferung kostet Wochen. Wir bauen die Strecke dazwischen: Daten einlesen, eigene Pflege darüberlegen, prüfen, Paket erzeugen.

Was Sie bekommen
- TAF-Lieferungen einlesen – auch viele Einspeiser in einem Durchgang
- Eigene Pflege feldgenau über den gelieferten Daten, ohne sie zu überschreiben
- Schlüsselwerte im Klartext statt als Zahlencode, Auswahl auf das Zulässige begrenzt
- Prüfung gegen die TecDoc-Vorgaben vor jedem Versand
- TAF-Pakete nach Spezifikation erzeugen
- Anschluss an Ihre Warenwirtschaft – Ihre Artikelnummer bleibt die führende
- Exporte für Ihre Abnehmer als Excel, CSV, XML oder JSON, zeitgesteuert abgelegt
Aus der Praxis
Einlesen, ohne etwas zu verlieren
Was eine Lieferung nicht mehr enthält, wird als verschwunden gekennzeichnet statt gelöscht. Sonst zeigen Verknüpfungen irgendwann ins Leere, und niemand kann mehr nachvollziehen, wann das passiert ist.
Eigene Pflege zerstört die Lieferdaten nicht
Gelieferte Werte und eigene Pflege bleiben getrennt. Ist eines von zehn Merkmalen falsch, entsteht genau ein eigener Eintrag – die übrigen bleiben, wie geliefert. Der ursprüngliche Wert bleibt daneben lesbar.
Änderungen des Lieferanten gehen nicht unter
Ändert der Lieferant später einen Wert, den Sie selbst gepflegt haben, wird das angezeigt. Ihr Wert gilt weiter – aber Sie entscheiden bewusst darüber, statt es zu übersehen.
Klartext statt Zahlencodes
TecDoc arbeitet mit Schlüsseln. Wir lösen sie gegen die Stammdaten auf, damit Ihre Leute mit Wörtern arbeiten. Bei Schlüsselfeldern wird gesucht und ausgewählt, nicht getippt – das ist der Unterschied zwischen sauberen Daten und einem Bestand, in dem dieselbe Angabe in drei Schreibweisen nebeneinandersteht.
Prüfen, bevor es herausgeht
Jeder Artikel wird gegen die Vorgaben geprüft: Produktart, Pflichtmerkmale, gültige Schlüsselwerte, zulässige Wertebereiche, Formate und Feldlängen. Getrennt nach „so wird die Lieferung abgelehnt" und „das ist nur eine Empfehlung" – sonst wird die Prüfung nach einer Woche weggeklickt.
Befunde führen zur Arbeitsliste
Sie sehen nicht nur, was fehlt, sondern kommen von der Kennzahl direkt zu den betroffenen Artikeln und bereinigen sie in einem Zug. Ein kompletter Bestand ist in unter einer Minute geprüft.
Der Rückweg ist nachgewiesen
Dass ein erzeugtes Paket der Spezifikation entspricht, prüfen wir nicht nach Gefühl: Ein eingelesenes Paket wieder ausgegeben ergibt dieselben Dateien – Byte für Byte.
Ihre Artikelnummer bleibt führend
Stammdaten kommen als Excel, CSV oder XML aus Ihrem System. Der Abgleich läuft zeichengenau: Wir rechnen keine Leerzeichen weg, weil Lieferanten Nummern mit und ohne Trennung als verschiedene Artikel führen. Wer das zusammenwirft, wirft echte Artikel zusammen.
Sortierung ist nicht immer der Schlüssel
Die Spezifikation schreibt für jede Tabelle eine Reihenfolge vor. In mehreren Tabellen ist das ausdrücklich nicht der Schlüssel, nach dem man intuitiv sortieren würde.
Wer danach sortiert, liefert eine formal falsche Datei – und merkt es erst bei der Rückweisung. Solche Vorgaben muss man kennen, bevor man das erste Paket verschickt.
Schlüssel in Klartext aufzulösen ist heikler, als es aussieht
Schreibweisen von Schlüsselnummern unterscheiden sich zwischen Stamm- und Artikeldaten. Wer beides stur vergleicht, findet nichts und zeigt seinen Anwendern weiterhin Zahlencodes.
Wer die Schreibweisen umgekehrt pauschal gleichsetzt, trifft auf Fälle, in denen zwei ähnlich geschriebene Schlüssel verschiedene Dinge bedeuten – und zeigt falschen Klartext an. Das ist schlimmer als gar keiner. Beide Fehler sind vermeidbar, wenn man die Ausnahmen kennt.
Gelöscht ist nicht gleich gelöscht
Ein Merkmal kann zur Löschung vorgemerkt und trotzdem noch gültig sein. Solche Werte gehören gekennzeichnet – nicht stillschweigend weiterverwendet und nicht voreilig entfernt.
Wir bilden diesen Zwischenzustand ab, statt ihn auf eine der beiden Seiten zu runden. So sehen Sie rechtzeitig, was Sie ersetzen sollten, ohne dass Ihnen heute etwas wegbricht.
Nicht jede fehlende Angabe ist eine Lücke
Zu manchen Produktarten macht die Spezifikation gar keine Vorgabe, welche Merkmale nötig sind. Wer das als „nicht gepflegt" zählt, schickt sein Team eine Liste abarbeiten, die es nicht gibt.
Unsere Vollständigkeitsbewertung unterscheidet deshalb zwischen „fehlt" und „nicht gefordert". Eine Kennzahl, der man nicht trauen kann, wird nach kurzer Zeit ignoriert – dann hätte man sie sich sparen können.
Häufige Fragen
Wir führen eigene Marken ohne Datenlieferung. Geht das trotzdem?
Ja. Dann sind Sie selbst die Datenquelle: Merkmale, Texte, Medien und Artikelstatus werden vollständig bei Ihnen gepflegt, und daraus entsteht das Paket. Für Marken mit Datenlieferung legen wir Ihre Pflege über die gelieferten Werte, statt sie zu ersetzen.
Was passiert mit unseren Änderungen, wenn eine neue Lieferung kommt?
Nichts. Gelieferte Daten und eigene Pflege liegen getrennt, eine neue Lieferung überschreibt Ihre Werte nicht. Weicht ein neu gelieferter Wert von Ihrem ab, wird das angezeigt – Sie entscheiden dann, ob Sie ihn übernehmen.
Wie merken wir vor dem Versand, ob eine Lieferung abgelehnt wird?
Jeder Artikel wird vorher gegen die Vorgaben geprüft. Blockierende Fehler sind von bloßen Empfehlungen getrennt, sodass Sie sehen, was wirklich zur Rückweisung führt – und von der Kennzahl direkt zu den betroffenen Artikeln kommen.
Werden Preise mit ausgetauscht?
Nein. Preise werden weder eingelesen noch ausgegeben. Es geht ausschließlich um technische Artikeldaten.
Können wir die Daten auch für unsere eigenen Abnehmer exportieren?
Ja. Neben dem TAF-Paket sind Exporte als Excel, CSV, XML oder JSON mit frei wählbaren Feldern möglich – zeitgesteuert und automatisch abgelegt, etwa per SFTP, FTPS oder in ein Netzlaufwerk.